Medienkunst aus China

 Cui Xiuwen

Cui Xiuwen | Angel No. 3 | 2006 | C-Print | 80 x 170 cm

Keine traditionelle, durch folkloristische oder sozialistische Motive geprägte Kunst, sondern zeitgenössische Medienkunst ist in diesen Wochen in Wien zu sehen. Obwohl ganz unterschiedliche Perspektiven gezeigt werden sollen (weshalb man für die Ausstellung wohl auch den Titel „Prisma“ gewählt hat), eint doch fast alle gezeigten Arbeiten die Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Tabus, Moralvorstellungen und Fragen zur eigenen Identität. Die Schau verdeutlicht, dass in China Spiel- und Freiräume für eine dynamische und provokative Kunst entstanden sind.

„PRISMA Aspekte zeitgenössischer chinesischer Medienkunst“ 28. 11.–14. 12. 2007, werktags 10 bis 16 Uhr im Kunstraum Palais Porcia, Herrengasse 23, 1014 Wien mit Werken von Shen Fan, Qiu Anxiong, Yu Ji, Xiang Liqing, Jiang Jian, Chen Quilin, Zhang Jiaping, Zhanh Minjie, Cui Xiuwen Kuratorinnen: Xu Hong, Nationales Kunstmuseum der Volksrepublik China (NAMOC), Peking; Manuela Pfaffenberger, Ars Electronica Center, Linz

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